Don’t piss off the Sound Guy

04. Juli 2010

Wir wohnen in Bayern und da gab es heute einen Volksentscheid, d. h. das wir ins Wahllokal gehen und unser Kreuzchen machen mussten. Bevor wir aus dem Haus gingen, hatte sich mein Lebensgefährte ein T-Shirt mit der Aufschrift “Don’t piss off the Sound Guy” angezogen (sowas tragen nur Tontechniker). Im Wahllokal, als wir unsere Wahleinladungen vorlegen mussten, fragte ihn ein Wahlmitarbeiter: “Sie sind Tontechniker, oder?” Mein Lebensgefährte, völlig von der Rolle, stammelte: “Ja, äh, woher…?” Der Wahlmitarbeiter und ich mussten lachen. Ich zeigte auf sein T-Shirt und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Zwei Tassen Kaffee in der Früh waren wohl doch zu wenig.

Mein Stuhl ist weg

03. Oktober 2009

Meine Eltern waren bei Freunden zum Geburtstag eingeladen. Sie gingen hin, feierten, hatten ihren Spaß, kurz gesagt es war lustig. Zu fortgeschrittener Stunde, mein Papa hatte schon ein bisschen was getrunken, stand er mit Freunden an einem STEHTISCH und unterhielt sich. Plötzlich ging er leicht in die Hocke und als er merkte dass da nichts war, ein Stuhl oder ein Hocker, drehte er sich ganz entsetzt um und fragte, wer ihm den Stuhl geklaut hätte. Dies war für meine Mama der Anlass meinen Papa zu nehmen und nach Hause zu gehen. Denn an einem STEHTISCH gibt’s keine Stühle bzw. Hocker. :-)

Kaffee

21. Mai 2009

Das schöne am erfolgreich Scheitern ist, dass es jeden Tag passiert. Heute z. B. habe ich in meinen geliebten Morgenkaffee, noch leicht schlaftrunken, Sojamilch gegossen. Ich hasse Sojamilch, demzufolge konnte ich dann meinen Kaffee wegkippen. Wäre ja alles nicht so dramatisch, meistens hat man nämlich genug Kaffee gekocht. Leider nicht heute. Ich musste also meinen Tag ohne Morgenkaffee beginnen und hatte in der ersten Stunde nach diesem Dilemma Körperklaus. Dieser äußert sich wie folgt:

man lässt unkontrolliert Dinge fallen, stolpert über seine eigenen Füße, bekommt Lachanfälle etc.

Alles dies und noch weitere Dinge, welche passieren, wenn man seinen Köper nicht mehr unter Kontrolle hat (witzige Dinge, über die man lachen kann) nennt man Köperklaus.

Ein erfolgreich gescheiterter Morgen :-)

Brille

15. Januar 2009

Auch ich selbst bin schon erfolgreich gescheiter. Es war am 31.12.2008. Wir waren in Madrid, gerade auf dem Weg in ein Kaufhaus, als mein Freund mich darauf aufmerksam macht, dass meine Brille schmutzig sei. Ich habe sie abgenommen und wollte gerade anfangen sie sauber zu machen. Plötzlich hörete ich ein leises “Klack” und ich hatte nicht ein, nein, zwei Brillen in der Hand. Meine Bille hat sich genau am letzten Tag des Jahres zweigeteilt. Das wäre ja alles noch nicht so schlimm gewesen, wenn man eine Ersatzbrille besitzt. Leider tu ich das nicht, weil ich bis dato der Meinung war das mir so etwas nicht passiert und wenn doch, dann sowieso nur im Sommer und da hab ich ja noch meine Sonnenbrille. Pustekuchen!! Ich bin 3 Tage ohne Brille herumgelaufen und konnte zum Schluss nichts mehr richtig sehen. Hier die Beweisfotos. Ich bin erfolgreich gescheitert.

Internetauftritt

07. Dezember 2008

Beim Aufbau einer Internetseite beginnt man in der Regel damit, sich Gedanken über den Inhalt zu machen. Es gibt allerdings auch Internetseiten die an dieser Aufgabe ersichtlich gescheitert – ich meine erfolgreich gescheitert – sind. Wenn man sich zum Beispiel erst einmal einen lustigen Namen ausdenkt, jemanden beauftragt ein Logo zu kreieren, sich danach Gedanken wegen des Seitenlayouts macht. Nachdem man alles, inklusive Datenbank, fertiggestellt hat, stellt man fest, dass man keinen Inhalt hat. Hier eines von vielen Beispielen: www.ficken60.de

Internetrecherche

07. Dezember 2008

Es war an einem Freitag Nachmittag, als ich wieder mal für meine Firma zum einkaufen geschickt wurde. Ich war bereits im Auto unterwegs und war mir plötzlich wegen der Adresse nicht mehr ganz sicher. Ich rief meinen Lebensgefährten an, ob er mir bitte mal schnell die Adresse der Metro in Pasing, was bekanntlich ein Stadtteil Münchens ist, raussuchen könnte. Er rief mich nach ca. 5 Minuten zurück und sagte, „es gibt keine Metro in Pasing, nur in München.“ Ich lachte und sagte „und wozu gehört Pasing?“. Er wiederum sagte „Moohhh, ich habe statt München im Suchbereich einzugeben Pasing eingegeben.“ – Erfolgreich gescheitert.

Möbilität

07. Dezember 2008

Man kennt dieses Problem, man hat ein funktionales Möbelstück, wir nennen es in diesem Falle Fernsehwägelchen. Es wird benutzt, wenn man vor dem Sofa keinen kleinen Couchtisch hat. Man kann daran essen, Getränke abstellen etc. Dieses Wägelchen ist alt und klötrig, wird weggeworfen oder zweckentfremdet und es wird eine neues bestellt - extra Anfertigung passend zu den anderen Möbeln. Dummerweise ist dieses Wägelchen zu neu und zu gut um es für das Abstellen von Getränken und das daran essen benutzt werden kann. Es könnte ja einen Kratzer abbekommen. – Erfolgreich gescheitert.

MVV

07. Dezember 2008

In München gibt es U-Bahntickets, so genannte Streifenkarten, welche Streifen nummeriert von 1 bis 10 haben. Diese Streifen sollte man, laut MVV, in folgender Reihenfolge abstempeln: beginnend mit 1 und endend mit 10. Es gibt Mitmenschen – besondere Wesen – die es schaffen die Streifenkarten gar nicht zu stempeln, man hat sie ja schließlich bezahlt oder sie stempeln sie beginnend mit 10, was die Streifenkarte komplett entwertet. – Erfolgreich gescheitert.

Auto fahren

07. Dezember 2008

Als Autofahrer fährt man gern mal 150, 160 oder schneller und denkt sich an manchen Tagen: „oh das wäre meine Ausfahrt gewesen, an der ich gerade vorbei gefahren bin“. – Erfolgreich gescheitert.

Brillenträger

07. Dezember 2008

Man hat als Brillenträger immer das Problem, dass die Brille von der Nase rutscht und man sie mit dem Zeigefinger oder einem anderen wieder hochschiebt. Es sei denn man hat ausnahmsweise keine Brille auf, dann schiebt man ins Leere. – Erfolgreich gescheitert.